Ankunft am Internationalen Flughafen bei Windhoek am 28.03.2006 früh am Morgen. Nachdem wir den Mietwagen, einen VW Sharan übernommen haben, fahren wir ca. 350km zunächst über die Hauptstadt in Richtung Otjiwarongo. Wir hatten einen Corlla gebucht und bekommen einen "Bus".

Zuvor machen wir noch einen Stop im Waterbergplateau Park und einen kleinen Abstecher in einer Seitenstraße, zu der man zu den Dinosaurierfußspuren kommt. Nach ein paar Kilometer bleiben wir im Sand stecken. Mit Hilfe von ein paar Ästen, die wir unter die Reifen packen, können wir uns wieder befreien. Am Wegesrand sehen wir ein Baum voll mit Webervogelnester. Eine Schildkröte wechselt die Straßenseite und ein Tausendfüßler läuft über den Weg. Außerdem entdecken wir einen Vogel am Boden, doch als er uns sieht fliegt er in einen Baum. Ich konnte ihn bis heute nicht identifizieren. Zurück zur Hauptstraße nehmen wir noch einen Einheimischen mit, der per Anhalter zum Waterbergplateau wollte und das ist auch unser Ziel. Wir sehen noch ein Dikdik im Garten, die kleinste Gazellenart. 

 

Kurz vor Otjiwarongo liegt unsere erste Unterkunft die Otjibamba Lodge. Nachdem wir eingecheckt haben, schauen wir uns auf der Lodge um und sehen ein Rudel Gazellen. Nach dem langen Flug und der Fahrt hierher, freue ich mich auf ein gutes Abendessen und ein Bett.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer und verlassen das Unterkunfts - gelände. Doch da steht am Weg eine Giraffe, wir steigen aus und schauen sie erst einmal aus der Nähe an. Auch ein paar Wasserböcke sehen wir noch bis zur Hauptstraße. Dann fahren wir weiter über Otavi, zum Hoba - Meteorit. Er soll aus Eisen bestehen und einer der grüßten der Welt sein...

Weiter geht es über Grootfontein und Tsumeb zu den Otjikotosee und Guinasee. Nur ein kurzer Fotostop, dann fahren wir weiter zum Etosha Nationalpark durch das Von Lindequist Tor nach Namutoni die nächste Lodge...

Im Namotoni Restcamp beziehen wir unser Zimmer, hat etwas von einer Kaserne. Es wurde inzwischen renoviert... Es ist später Nachmittag und wir nehmen noch ein Bad im Pool.

Am Wasserloch gab es keine Tiere zu sehen, es hatte viel geregnet und die Tiere haben überall Wasser im Etosha Nationalpark.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag fahren wir in Richtung Halali Lodge um Tiere zu sehen. An der Lodge holen wir uns etwas zu essen und trinken und fahren weiter durch den Park. Es gilt hier überall eine Höchstgeschwindigkeit von 60km/h.

 

Wir haben viele Tiere gesehen , aber keine Löwen und keine Elefanten, das hatte auch mit dem Regen zu tun. Bei so viel Wasserpfützen kommen die Tiere nicht zu den Wasserstellen.

Am nächsten Morgen sah das Wetter wieder besser aus und so fuhren wir noch mal durch den Park zum Okaukuejo Rastlager. Auch hier hatten wir nur eine Übernachtung.

Die ganze Reise haben wir über DER Tour gebucht und so stand die ganze Tour fest. Mit dem Wissen von heute, bzw. nach der Reise würde man sich mehr Zeit lassen für die Tour. Über 4500km in 3 Wochen haben wir zurück gelegt. 

Vom Etosha Nationalpark ging es weiter ins nördliche Damaraland zum Vingerklip. Der ist durch Erosion entstanden, wie auch die anderen Felsformationen, die man am besten sehen kann, wenn man unterhalb des Vingerklip`  s steht. 

 

An Khorixas vorbei, wo wir unsere nächste Übernachtung hatten, machten wir einen Abstecher zu den Felsmalereien in Twyfelfontein (zu deutsch: zweifelhafte Quelle).  Das Alter der Gravuren konnte bisher nicht genau ermittelt werden, vermutlich ein paar tausend Jahre alt.

Hier ist es sehr heiß und ohne einen Guide ist der Zutritt wegen Vandalismus verboten. Schnell ein paar Aufnahmen machen und dann raus aus der brütenden Hitze...

Bevor wir wieder nach Khorixas fahren machen wir noch einen kleinen Abstecher zum versteinerten Wald. Hier liegen über 200 Millionen Jahre alte Bäume. Durch Erde zunächst luftdicht abgeschlossen, in die dann Kieselsäure eindrang, machte eine Erhaltung möglich. Man kann die Jahresringe der Bäume sehen und wenn man ein Stück anhebt ist es schwer wie Stein.

Vorbei an den Wilwitschia mirabiles, eine Pflanze die es schon seit Millionen Jahren auf der Erde gibt, fahren wir zu unserer Unterkunft iGowati Lodge in Khorxas. Eine schöne Unterkunft mit Pool, den wir auch noch am späten Nachmittag nutzen. Was uns nicht gefällt ist der ätzende Geruch der Holzbalken im Zimmer. Wir kennen das noch von früher bei uns zu Hause, aber in Deutschland ist der Holzschutz längst verboten...

Am nächsten Tag fahren wir in Richtung Küste ins Erongo Gebirge. Da wir es auf den Weg von Windhoek nach Otjiwarongo nicht geschafft hatten, zu den Dinosaurierspuren zu kommen, weil wir im Sand fest saßen, probierten wir es nun von der anderen Seite den Feldweg hinein zu fahren. Diesmal klappt es, das Auto lassen wir stehen und laufen einen Hügel hoch. Auf einem Felsplateau sahen wir die versteinerten Abdrücke der Dinosaurier.

Die Ameib Lodge am Rande des Erongo Gebirge wurde von einer älteren Frau mit deutschen Wurzeln geführt. Wir bekommen ein großes Zimmer mit einer sehr großen Dusche, rollstuhlgerecht, auch wenn wir keinen haben...

Hier gab es ein tolles Abendessen und auch ein umfangreiches Frühstück. Am anderen Morgen machen wir uns zu Fuß auf ins Gebirge. Wichtig bei der Hitze genug Getränke mit zu nehmen. Wir sehen Kudu's, einen Klippschliefer und einige "Unzertrennliche", wie die Sittiche auch genannt werden. Die Felsen und Felsbrocken, die wir zu sehen bekommen sind riesig. Einer von ihnen wird der Elefantenkopf genannt.

Nach gut einer Stunde kommen wir zur kleinen, begehbaren Phillips Höhle. Eine weitere Felsformation wird Bull's Party genannt.

 

Swakopmund

Mola Mola

Kolmanskuppe

Fishriver Canon

Köcherbäume und Giants play ground