Madagaskar 2017

Waschtag am Fluß in Madagaskar
Waschtag am Fluß in Madagaskar

Nach unserem Flug von Düsseldorf, via Paris mit der Air France nach Antananariva, der Hauptstadt von Madagaskar und einer Übernachtung in einem Stadthotel holte uns unser Fahrer für die Rundreise ab. Unterwegs kauften wir Getränke ein und dann ging es Richtung Osten nach Andasibe. 

Vor einer Kurve hielt unser Fahrer hinter einigen anderen Autos um einen LKW mit Überlänge vorbei zu lassen. Dann fuhr uns ein Jeepfahrer hinten rein, wir bekamen einen "Schlag" ins Genick und meine Kamera flog durchs Auto. Bei dem Unfallverursacher lief Benzin aus dem Auto und bei uns gingen hinten die Türen kaum auf, so hatte sich die Karosserie verzogen, außerdem war hinten die Fensterscheibe zerbrochen. Das fing ja gut an...zumal meine Kamera jetzt Probleme hatte beim fokussieren...

Unser Fahrer rief sein Büro an, so das wir eine Stunde später einen anderen Fahrer

mit seinem Auto hatten. Der sprach nur gebrochen englisch und die nächsten Tage gab es oft Missverständnisse.

 

Unterwegs bekamen wir einige Chamäleons zu sehen. Die ersten Lemuren die wir sahen waren Coquerel - Sifakas. Aus manchen Madagaskarfilmen im Fernsehen kannte man sie bereits, aber Lemuren in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen war schon toll.

Nachdem wir viele exotische Tiere unterwegs gesehen haben kamen wir in unserer Unterkunft Feon' ny Ala an. Jedes Paar hatte eine hübsche Holzhütte. Am nächsten Morgen gingen wie auf ein Kommando überall die Türen auf, denn wir hörten die Indris. Ihren "Gesang" hört man kilometerweit, aber es war keiner zu sehen. Dahin ging es nach dem Frühstück mit dem Jeep...

Bei einer Abendexkursion sahen wir unter anderem den Mausmaki, einer der kleinsten Lemurenarten. Sie sind Nachtaktiv, also nur im Dunkeln mit Taschenlampe oder Kopflampe zu entdecken. Für mich das Highlight der Madagaskarreise.

Eine gepflasterte Straße ist schon was besonderes auf Madagaskar. 

auf dem Pangalanes Kanal...

Palmarium, Hotel Ankanin' Nofy 

Über den Pangalanes Kanal, die längste Wasserstraße der Welt fuhren wir mit dem Boot nach Palmarium zum Hotel Ankanin' Nofy am Ampitabe See. Bei zwei Wanderungen im Palmarium Park gab es viele Tiere und Pflanzen zu sehen, besonders viele Arten von Lemuren (u.a. Mohrenmakis, Indris, Kronenmakis), Frösche, Reptilien, sowie Kannenpflanzen.

Meine Frau hatte ein Stück Banane vom Guide bekommen, ein Kronenmaki hüpfte von Schulter zu Schulter und dann zu ihr. Er öffnete vorsichtig ihre Hand, nahm die Banane und verschwand wieder im Baum. Wir fanden sie nicht so aggressiv, wie man das von Affen kennt.

Ein schöner, feiner, weißer Sandstrand lud optisch zum baden ein, aber es handelt sich um Brackwasser.

Nach einer endlosen Fahrt mit unserem Fahrer ging es zur Papierherstellung aus der Avoha Pflanze. Die wird mit Wasser zu einem Brei geklopft und dann auf Sieben getrocknet. In einem dazugehörigem Laden konnte man alle angefertigten Produkte kaufen.

unterwegs

Hotel Centrest und Freibad

Hotel Dunes am Strand

Strandtage bei einem Auswanderer, der mit einer Einheimischen Frau verheiratet ist.

mit dem Auslegerboot zur Dschungeltour